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	<title>EstamPapier</title>
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		<title>EstamPapier</title>
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		<title>Verstehen und Missverstehen &#8211; Am Beispiel Jena und ZDF</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 10:42:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>estampapier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Medienpsychologie behauptet ja gern, dass ein Großteil der menschlichen Kommunikation durch Missverständnisse geprägt ist. Die Reaktion des ZDF  auf die Proteste gegen einen kritisierten Beitrag der Sendung Aspekte ist ein gutes Beispiel dafür, wie eine Problemwahrnehmung völlig auseinanderscheren kann. &#8230; <a href="http://estampapier.wordpress.com/2011/11/25/verstehen-und-missverstehen-am-beispiel-jena-und-zdf/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=estampapier.wordpress.com&amp;blog=28019772&amp;post=108&amp;subd=estampapier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Medienpsychologie behauptet ja gern, dass ein Großteil der menschlichen Kommunikation durch Missverständnisse geprägt ist. Die <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/beitrag/video/1501588/Zorn-in-Jena---aspekte-antwortet">Reaktion des ZDF</a>  auf die Proteste gegen einen kritisierten Beitrag der Sendung Aspekte ist ein gutes Beispiel dafür, wie eine Problemwahrnehmung völlig auseinanderscheren kann.</p>
<p>Die Hauptaussage des Aspekte-Chefs Läpple zur Reaktion einiger Jenaer Bürger: Sie haben Angst um ihren guten Ruf.</p>
<p><strong>Soll das der Kern des Problems sein?</strong></p>
<p>Sicher ist das ein Punkt, der bei vielen Sorge ausgelöst hat. Eine andere, sehr entscheidende Aussage bei den Protesten wurde aber völlig ignoriert: Das der Artikel als tendenziös, verzerrend, einseitig wahrgenommen wurde. Da hilft es auch nur bedingt, wenn man erklärt, man habe etwas anderes im Fokus gehabt: Die Empfindung des Buchautors gegenüber dem Osten, gegenüber Jena. Entscheidend ist auch, wie so ein Beitrag von den Menschen aufgenommen wird. Hier entsteht die Wirkung, die eigentlichen Absichten werden zweitrangig.</p>
<p>Und hier entsteht ein Problem, denn hier gibt es ein ernormen Unterschied in der Wahrnehmung des Beitrages. Die Aspekte Redaktion vollbringt hier auch keine gute Leistung, in der Art wie sie reagiert. Es wird zwar gesagt, man wollen nicht die Stadt und den Osten diffamieren, aber es gibt keine kritische Analyse des eigenen Beitrages, zumindest was den öffentlichen Teil angeht. Selbst Menschen, die auf bestehende Probleme in Jena verweisen, haben auf die Einseitigkeit des Beitrags hingewiesen, auf sein schlechte Recherche. Warum ist das so?</p>
<p><strong>Wirkung des Beitrags vs. erklärte Absichten des Aspekte-Teams</strong></p>
<p>So wird erklärt, man habe dem Romanautor &#8211; quasi stellvertretend &#8211; die Möglichkeit geben wollen, seine Emotionen in Bezug auf den Osten auszudrücken. Das ist ja auch in Ordnung, wobei man auch hinterfragen darf, warum gerade er gewählt wurde dies zu tun. Und individuellen therapeutischen Nutzen hat das sicher nicht. Wenn Menschen derartige Empfindungen gegenüber einer großen Region oder einer Stadt haben, dann ist das natürlich auch etwas Gegebenes, etwas Wichtiges, etwas das nicht missachtet werden darf. Hier setzt aber die Verantwortung eines Magazins ein, dass sicher eine hohe journalistische Qualität für sich in Anspruch nehmen möchte. Wenn ich Emotionen zeige, sollten diese in offener Art und Weise auf die Realität(tm) in Jena bezogen werden. Was aber geschah, war eine Bestärkung, eine Untermalung dieses gefühlten Eindruckes des Romanautors. Zumindest denke ich, dass es auf viele so wirkte.</p>
<p><strong>Von Experten und Sachverständigen </strong></p>
<p>Es wurde ein ehemaliges NPD-Mitglied als Quasi-Experte für die Sicherheit in Jena herangezogen. Und der Romanautor bestätigt das in ähnlich expertischer Art. &#8222;Experte&#8220; ist gerade in TV-Beiträgen ein ohnehin inflationärer Begriff. Nie war Expertise weiter entfernt. Welche Aussage über die Situation in Jena könnte der Schriftsteller im allerbesten Fall denn treffen, wenn er den Osten nicht bereist (Ausnahmen ausnahmsweise ausgenommen). Und dennoch rezitiert er später, dass -mit seiner angesammelten Jena-Kenntnis- auch glaubt, dass man keine Angst zeigen solle (Szene: <em>&#8222;</em>Wie bei Hunden<em>&#8220; lacht</em>)</p>
<p>Aspekte-Chef Läpple erklärt zudem, man habe den Buchautor nach Jena geschickt, um sich die Sache vor Ort einmal anzusehen. Aber was sah er sich denn an? War das wirklich offen und sachlich inszeniert, die Auswahl und Aussagen der Interviewten so reichhaltig in ihrer Perspektive? Selbst Lothar König, der sich sehr verdient gemacht hat mit seiner Arbeit gegen Fremdenfeindlichkeit, wird nur sehr selektiv befragt&#8230; oder nur sehr selektiv wiedergegeben. Eine Stellungnahme, ob man in Jena generell Angst haben muss, was Jena im Ganzen ausmacht, Fehlanzeige.</p>
<p>Hier deckt sich meine Wahrnehmung nicht mit den Aussagen des Aspektechefs. Und ich vermute, anhand der Reaktionen, dass es anderen ähnlich geht. Wenn der Beitrag also als etwas anderes gedacht war, was ich durchaus noch hoffe, bei einem Teil des Jenaer Publikums kam es so nicht an. Wenn das also also eine Wirkung war, was macht die Aspekteredaktion daraus? Vielleicht wäre hier dann doch ein klein wenig Selbstkritik seitens der Aspektredaktion angemessen. Wenn diese sich dann auch in den Stellungnahmen zeigt, hilft das ganz sicher. Keine kniehende Entschuldigung, keine weitere Rechtfertiggung, sondern eine kritische Einschätzung vor dem Hintergrund eines professionellen Journalismus. Das gehört zu Professionalität dazu, zumindest meiner Meinung nach (man möge mich naiv nennen).</p>
<p>Verstörend wirkt dabei die abschließende Buchempfehlung des Aspekt-Chefs. Hatte doch schon der Erstbeitrag ein wenig Eindruck einer Werbeveranstaltung erweckt (was üblich und für sich auch nicht unbedingt schlimm ist), wird hier noch einer draufgesetzt. Wozu die Literaturempfehlung gut sein? Um Menschen zu verstehen, die Angst vor dem Osten haben? Eignet sich dieser Roman dafür? Warum? Offene Fragen, denn ich habe ihn nicht gelesen. Aber die Frage, ob es nicht wesentlich sinnvollere Wege und auch besser geeignete Literatur gibt, entsteht recht schnell.</p>
<p><strong>Dialoge &#8211; schon zuvor die bessere Idee</strong></p>
<p>Aspekte-Chef Läpple nimmt die Ergeignisse als Anlass für die Ankündigung eines Gesprächs mit Jenaer Bürgern. Wenn dieser Dialog &#8211; wie eine recht abgenutzte Phrase ausdrückt &#8211; auf Augenhöhe stattfindet ist das toll. Vielleicht wirken hochkulturell strahlende Zitate zu rebellischen Jenaern hier aber kontraproduktiv.</p>
<p>Der bisherige Beitrag war eher das Gegenteil eines solches Dialoges. Wenn er als solcher geplant war, ging er voll daneben. Als Integrations- oder Dialogbeitrag hätte er offen und nicht einseitig inszeniert sein dürfen. Gemessen an diesen Kriterien ein fürchterliches Ergebnis. Gemessen an der Wirkung bei einigen Jenaer Zuschauern: Ein Desaster. Gemessen an den Wirkungen bei den Zuschauern generell: Spekulation, aber ob es wirklich eine Steigerung von differenziertem Denken und Dialogbereitschaft gab? Das muss man jetzt auch nicht überbewertet werden, Dinge können ja schnell mal nach hinten los gehen, Fehler sind ungebetene aber immer anwesende Gäste. Herumlamentieren  aber man kann auch nur schwer.</p>
<p>Trotzdem entstehen auch aus diesem Desaster durchaus Energien, die positiv wirken können, durchaus auch eine kritische Auseinandersetzung mit den bestehenden Problemen in Jena. Ein Aufruf zu einem Dialog ist sogar eine richtig gute Idee. Das kann ein Beitrag zum Handeln werden und das wäre ja schonmal was.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/estampapier.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/estampapier.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/estampapier.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/estampapier.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/estampapier.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/estampapier.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/estampapier.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/estampapier.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/estampapier.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/estampapier.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/estampapier.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/estampapier.wordpress.com/108/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/estampapier.wordpress.com/108/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/estampapier.wordpress.com/108/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=estampapier.wordpress.com&amp;blog=28019772&amp;post=108&amp;subd=estampapier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Jena – Nazi-Stadt im Nazi-Osten</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 22:29:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>estampapier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Stereotype Stereotype sind in der Sozialpsychologie bekannt als Kategorien von Merkmalsbündeln um bestimmte Personengruppen. Das klingt erstmal nicht sehr sexy. Dieses Phänomen begegnet uns aber täglich. Und solche  Dinge bekommen dann gern auch eine Eigendynamik und entwickeln sich weiter: „Stereotype &#8230; <a href="http://estampapier.wordpress.com/2011/11/23/jena-nazi-stadt-im-nazi-osten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=estampapier.wordpress.com&amp;blog=28019772&amp;post=95&amp;subd=estampapier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stereotype</strong></p>
<p>Stereotype sind in der Sozialpsychologie bekannt als Kategorien von Merkmalsbündeln um bestimmte Personengruppen. Das klingt erstmal nicht sehr sexy. Dieses Phänomen begegnet uns aber täglich. Und solche  Dinge bekommen dann gern auch eine Eigendynamik und entwickeln sich weiter: „Stereotype sind kulturell bedingte, nicht hinterfragte, festgefahrene Meinungen einer Gruppe über Eigenschaften und Besonderheiten einer anderen. Es handelt sich um Formen der Wahrnehmung von Fremdem, wobei die komplexe gesellschaftliche Wirklichkeit vereinfacht wird.“ (Lüsebrink 2005). Die Vereinfachungsprozesse &#8211; Vorurteile -,  die hier zugrunde liegen sind ein grundlegender Bestandteil unserer Wahrnehmung und Interpretation der Umwelt. Was im alltäglichen Handeln aber üblich und manchmal notwendig ist, kann in anderen Situationen schnell unangemessen sein. So z.B. in der Politik, schließlich werden hier wichtige Entscheidungen getroffen, die doch eigentlich besser fundiert sein sollten.</p>
<p>Oder in den öffentlichen Medien, schließlich bilden diese die Welt ab und wirken so wieder auf die Welt zurück. Problematisch wird es, wenn die Darstellungen verzerrt, einseitig… oder eben stereotypisch sind. Es gibt Kandidaten in TV und Presse, von denen ist man das gewöhnt. Und es gibt das ZDF. Na gut im ZDF gibt es auch Sachen, wie „Frontal 21“ oder Geschichten aus der volksmusikalischen Gruft. Was aber in <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/nachrichten/#/beitrag/video/1496690/Extreme-Gewaltbereitschaft">einem der jüngsten ZDF-Beiträge</a> vor sich ging, war schon arg.</p>
<p><strong>Und was trägt das ZDF so bei?</strong></p>
<p>Alles beginnt mit düsterer Musik und dem Jenaer Paradiesbahnhof. Ein gut gekleideter Herr steigt aus. Er ist Romanautor. Hat ein Buch geschrieben, das irgendwie Parallelen zu den medial sehr präsenten rechtsextremen Serienmorden ausweist. Dann folgt ein tolles Wortspiel, das Böses ahnen lässt:</p>
<p><em> „Jena. Für Leute mit Migrationshintergrund kein Paradies“. </em></p>
<p>Auf der reinen Informationsebene (falls es sowas gibt) ist das ja erstmal nicht so falsch. Ist das Paradies im biblischen Sinne ja eher ein Ort, der Gestorbenen vorbehalten ist. Aber auch bei der gängigen Alltagsvorstellung (Paradies = Ort der Glückseeligkeit für alle) kommen Zweifel auf, gibt es doch in Jena auch mal Staus, gelegentliche Verbrechen, ein FDP-Büro und den Abbe-Platz. Worum es geht, ist natürlich längst klar: die bekannte rechtsextreme Terrorzelle. Nun sind ist die natürlich zu 2/3 verstorben und der Rest umgittert. Trotzdem ist Jena immernoch kein Paradies für Migrationshintergründige. Beim Schauen des Beitrags wird schnell deutlich warum das so sein soll: Jena ist gefährlich, vor allem von rechts!</p>
<p>Der Mann im Mantel – aus München stammend und stets um einen betroffenen Blick bemüht – erklärt, dass er generell nicht in den Osten fährt, weil er ausländisch aussieht. Moment mal, der Osten? Im Osten von München liegt doch Österreich (das kann zwar durchaus auch drei (zu 2/3 verstorbene) Prominente mit rechtem Hintergrund aufbieten, war hier aber vielleicht doch nicht gemeint). Nein, gemeint ist DER Osten, diese fünf beschaulichen Bundesländer, im <span style="text-decoration:underline;">Norden</span> von München (und die alle schon mal von Rainald Grebe besungen wurden). Die Daten: Bevölkerung etwas unter 17 Mio. und eine Fläche von über 100.000 km². Diese ganze Fläche samt der 34 Mio. auf ihr trampelnden Füße ist eigentlich „No Go“ für den Herrn… es sei denn, er muss gerade ein neues Buch vorstellen und wird von einer Kamera begleitet. Das passt gut zur o.g. Definition von Stereotypen, nur dass keine Personengruppe vereinheitlicht wird, sondern eine ganze Region. Dieser Osten ist gefährlich!</p>
<p>Jena ist also als exemplarisch für den Osten (gefährlich!) zu verstehen, ein Klassiker bei Stereotypbildung. Gekonnt ist auch der verängstigte oder betroffene Blick auf den „Turm“ (auch „Penis Jenensis“, „Intershop-Tower“, „Keksrolle“). Dieser wirkt natürlich etwas einschüchternd, zumal Münchner sicher keine hohen Gebäude gewöhnt sind. Vielleicht sieht er auch ein Symbol des braunen Zentrums.</p>
<p>Weiteres Highlight ist die Frage  an einen Experten (ein ehemaliger Ex-Naziaussteiger), ob man als Ausländer in Jena auf die Straße gehen kann. Antwort: Nur wenn man keine Angst zeigt!</p>
<p><strong>Was geht ab in Jena?</strong></p>
<p>Auch wenn nicht immer direkt gesagt wird, dass Jena eine Art Todeszone in einer noch größeren Todeszone ist, die Stimmung des Berichts spricht Bände: In Jena müsse man Angst haben als Migrant. Kein Wort zu den weit über 20.000 Studenten, aus ganz Deutschland und darüber hinaus. Müssen all die Austauschstudenten Angst haben? Wurde im Bericht auch nur einer befragt? Gibt es irgendwelche Zahlen, die irgendeine der genannten Gefahren bestätigen?</p>
<p>Ja, in Jena residierten einst 3 rechtsextreme Terroristen, die furchtbares getan haben. Das ist das eine. Im Beitrag und auch sonst wird es viel zu oft eins-zu-eins mit dem generellen Problem rechter Gewalt gleichgesetzt.</p>
<p>Aber auch hier: Ja in Jena gibt es rechte Pöbler. Es gibt sie auch gern in Kombination mit Alkoholismus. Es gibt sie in Kombination mit blau-gelbem Fußball-Hooligantum. Oder mit allem gleichzeitig.</p>
<p>Ja, in Jena wurden auch schon Migranten attackiert. So z.B. im Jahr 2002, als ein russischer Gastdozent verprügelt wurde.</p>
<p>Ja, in Jena gibt es die NPD. Sogar gleich einen richtigen Kreisverband.</p>
<p>Die bloße Existenz jedes einzelnen dieser Probleme ist schlimm genug. Aber einer angemessenen Beschreibung von Jena wird das nicht mal im Geringsten gerecht.</p>
<p>Nimmt man z.B. die Ergebnisse der Landtagswahl 2009, dann kommt die NPD in Jena insgesamt auf etwa 2%. Auf der einen Seite ist das zu viel. Auf der anderen Seite sind das weniger Prozente als in allen anderen thüringer Wahlkreisen. In München kommen Republikaner und NPD zusammen auf <a href="http://www.muenchen.de/Rathaus/politik/wahlergebnisse/landtagswahl2008/lt_wahl/index.html">1,1%</a>. Die Prozente sind gering, in absoluten Zahlen sind das aber schon ein paar Tausend Menschlein. Der Vergleich hinkt, wie solche Vergleiche immer hinken. Und er soll auch keine einzelne Tat herunterspielen. Aber hat der Romanautor seine Herkunftsstadt ähnlich ängstlich beschrieben?</p>
<p>Und nicht zu vergessen sind die großen Gegenaktionen bei rechten Veranstaltungen , wie z.B. in Reaktion auf das Fest der Völker im Jahr 2005. Auch wird die vielfältige Kultur dieser Stadt nicht erwähnt oder einzigartige Programme wie <a href="http://demokratisch-handeln.de/">Demokratisch Handeln</a> und andere Initiativen, die sich demokratisch engagieren. All dies relativiert natürlich keine einzigen rechtsextremen Übergriff. Aber es rückt das Bild ein wenig gerade. Jena ist nicht in den Händen von Nazis. Es ziehen keine marodierenden Banden durch die Straßen. Und ich behaupte mal ganz dreist: man hat (selbst als Münchner) kein höheres Risiko überfallen zu werden, als in München.</p>
<p>Daran ändert auch die durch den Romanautor gefühlte Gefahrensituation nichts, dessen fiktive Geschichte sich wohl in Teilen zufällig in den aktuellen Geschehnissen wiederfindet. Da kann er noch so betroffen schauen und auf sein Buch verweisen. Nein Jena ist nicht das Paradies. Für das Paradies sind zu viele Menschen am Leben.</p>
<p><strong>Und sonst so im Osten?</strong></p>
<p>Auch für den „Osten“ sieht die Sache wohl nicht ganz so einfach aus. Auch wenn sich die Zone für den Autor als brauner Albtraum zeigen mag, das macht es nicht richtiger. Ja, die NPD sitzt in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern im Landtag. In Thüringen (4,3%), Sachsen-Anhalt (4,6%) und Brandenburg (NPD+DVU 3,8%) war es viel zu knapp. Das ist ein Problem. Nicht zu unterschätzen, aber auch nicht exklusiv. Und natürlich gibt es auch Orte, in denen das Gleichgewicht zu kippen droht oder schon darüber hinaus ist. Wie z.B. beim Ort Jamel bei Wismar. Und es gibt eine nicht zu unterschätzende biographische Verscherung im Vergleich zu den alten Bundesländern: Die Einflüsse des DDR-Systems, den Zusammenbruch des Selbigen und die individuell oft schwierigen Folgen für die Menschen dort. An einigen Stellen kann es dann durchaus auch mehr rechte Übergriffe geben. Das ist in jedem Fall furchtbar und generell Gift für eine Demokratie. Und es muss aufgedeckt und direkt angegangen werden. Aber es betrifft auch nicht den Osten als Ganzes und überall. Vielmehr werden statistische Durchschnitte direkt in das Stereotyp des Ostens eingeknetet. Der Rest wird einfach rausgeworfen, er würde die einfache Weltsicht nur unnötig verkomplizieren.</p>
<p><strong>Na Danke für den Beitrag</strong></p>
<p>Medien gestalten Gesellschaft mit. Die Bilder, die hier geboten werden, beeinflussen das, was Menschen denken, wie sie die Welt wahrnehmen. Grenzt man einen Teil dieser Welt ab, dann beschreibt man nicht einfach nur Differenz, sondern erschafft sie auch. Wenn also immer vom anderen, vom braunen Osten die Rede ist, dann wird dieser auch irgendwann braun – zumindest in den Köpfen vieler Menschen.</p>
<p>Ich bezweifle das die Folgen vor Ort positiv sind. Wer will schon gern ein Stereotyp sein?</p>
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		<title>Star Wars &#8211; kurz aufgeklärt</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 18:15:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8222;Da ist so ein Junge: Anna-Kind. Und der will ein Ritter werden, also er will zu den Jedis. Aber dann: verfällt er der dunklen Nacht und da wird er dann böse. Aber vorher war er lieb. Und wenn die Jedis &#8230; <a href="http://estampapier.wordpress.com/2011/11/02/star-wars-kurz-aufgeklart/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=estampapier.wordpress.com&amp;blog=28019772&amp;post=89&amp;subd=estampapier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Da ist so ein Junge: Anna-Kind. Und der will ein Ritter werden, also er will zu den Jedis. Aber dann: verfällt er der dunklen Nacht und da wird er dann böse. Aber vorher war er lieb. Und wenn die Jedis dann älter werden, dann sind das Obis. Nicht Opis, das sind dann Leute, die keine Jedis waren. Und wenn die sterben, stehen die danach wieder auf.&#8220;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/estampapier.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/estampapier.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/estampapier.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/estampapier.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/estampapier.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/estampapier.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/estampapier.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/estampapier.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/estampapier.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/estampapier.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/estampapier.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/estampapier.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/estampapier.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/estampapier.wordpress.com/89/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=estampapier.wordpress.com&amp;blog=28019772&amp;post=89&amp;subd=estampapier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>FernSeher sterben früher</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 15:26:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>estampapier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennt jemand die &#8222;Geschichte vom fernsehverrückten Frank&#8220;? Es stammt aus der DDR-Version des &#8222;Struwwelpeters&#8220;. Das Orginal des &#8222;Struwwelpeters&#8220; war ähnlich wie &#8222;Max und Moritz&#8220; ein Splatterhorrorfilm, entwickelt von durchgeknallten Gore-Fans. Mangels Braunscher Röhre wurde er seinerzeit nur in Papierform veröffentlicht &#8230; <a href="http://estampapier.wordpress.com/2011/10/18/fernseher-sterben-fruher/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=estampapier.wordpress.com&amp;blog=28019772&amp;post=57&amp;subd=estampapier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennt jemand die &#8222;Geschichte vom fernsehverrückten Frank&#8220;? Es stammt aus der DDR-Version des <a title="Struwwelpeters" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Struwwelpeter#.E2.80.9ESo_ein_Struwwelpeter.E2.80.9C">&#8222;Struwwelpeters&#8220;</a>. Das Orginal des &#8222;Struwwelpeters&#8220; war ähnlich wie &#8222;Max und Moritz&#8220; ein Splatterhorrorfilm, entwickelt von durchgeknallten Gore-Fans. Mangels Braunscher Röhre wurde er seinerzeit nur in Papierform veröffentlicht . Aufgrund eines absurden historischen Mißverständnisses wurde dieses blutrünstige Werk, statt auf den Index zu kommen, zu einem Leitwerk für Erziehung und Moral erklärt. Auch das runderneuerte DDR-Werk hat ein paar eindrucksvolle Szenen zu bieten. Der hohe Bodycount der Orginale wurde im Reboot allerdings abgeschafft. Statt dessen rangierte das Werk eher im Genre des Psychohorrors. So auch &#8222;Die Geschichte vom fersehverrückten Frank&#8220;. Hier wird ein bis dato unauffälliger Junge plötzlich von seinem psychopathischen Fernsehgerät heimgesucht, das zum Leben erwacht ist. Was aus dem Jungen wird geht aus der Geschichte nicht hervor, ein schweres Trauma und lebenslange stationäre Behandlung sind aber wahrscheinlich. Obwohl von den DDR-Autoren als eine Hommage an Stephen King gedacht, wurde auch dieses Werk als Erziehungsratgeber bzw. als autodidaktisches Instrument für Kinder mißverstanden und in Buch und Schallplattenform veröffentlicht. Und schon damals wussten geneigte Eltern: Fernsehen ist schlecht! Irgendwie. Und &#8222;Die Geschichte vom fernsehverrückten Frank&#8220; sollte diese Auffassung möglichst nachhaltig verankern (das bringt mich auf eine Idee für ein Forschungsprojekt: Phobisches Lernen, dazu ggf. später mehr).</p>
<p>Wissenschaftler haben dazu mal wieder irgendetwas herausgefunden, diesmal waren es australische Forscher. Die ZEIT titelt hierzu <a href="http://www.zeit.de/2011/42/Lebenserwartung-Fernsehen">&#8222;Kürzer leben durch Glotze?&#8220;</a>. Noch weiter geht&#8217;s sogar im Untertitel: &#8222;Laut einer Studie frisst Fernsehen 21 Minuten Lebenszeit&#8220;. Pro Stunde! Wie hoch dieser Wert ansteigt wenn man z.B. RTL2 eingeschaltet, wird nicht erwähnt. Der Rest des Textes besteht aus dem Hinweis, dass Fernsehen vielleicht doch die bessere Alternative zu noch letaleren Tätigkeiten ist (z.B. Familienbesuche). Verwiesen wird auch gleich auf die Reaktion einer französischen Zeitung: <em></em></p>
<blockquote><p>&#8222;Fernsehen tötet&#8220;.</p></blockquote>
<p>Das liest sich wie der Aufdruck einer Zigarettenschachtel. Vielleicht sollten Fernseher in Zukunft auch so eine Beschriftung bekommen. Sehr gut ist, dass die Zusammenfassung der <a href="http://bjsm.bmj.com/content/early/2011/08/01/bjsm.2011.085662.abstract?sid=6b9d31f6-171a-4b49-b5d9-bd5acd86fa60">Orginalstudie</a> direkt verlinkt ist. Hier heißt es im abstract:</p>
<blockquote><p>&#8222;The amount of TV viewed in Australia in 2008 reduced life expectancy at birth by 1.8 years (95% uncertainty interval (UI): 8.4 days to 3.7 years) for men and 1.5 years (95% UI: 6.8 days to 3.1 years) for women.&#8220;</p></blockquote>
<blockquote><p><em>und</em></p></blockquote>
<blockquote><p>&#8222;TV viewing time may be associated with a loss of life that is comparable to other major chronic disease risk factors such as physical inactivity and obesity.&#8220;</p></blockquote>
<blockquote><p>(http://bjsm.bmj.com/content/early/2011/08/01/bjsm.2011.085662.abstract?sid=6b9d31f6-171a-4b49-b5d9-bd5acd86fa60; abgerufen 18.10.2011)</p></blockquote>
<p>Tatsächlich? Fernsehen saugt einem wirklich das Leben heraus? Oder es strahlt einen kaputt?</p>
<p>Nunja, dummerweise reden die Autoren bereits im abstract von &#8222;<em>On average</em>&#8222;, es geht also um rein statistische Zusammenhänge. Wie langweilig: Also doch keine Kausalität? Und dann gibt es offenbar offenbar noch nicht einmal ein gutes Erklärungsmodell zum Wirkmechanismus des tötenden Fernsehers:</p>
<blockquote><p>&#8222;This study is limited by the low precision with which the relationship between TV viewing time and mortality is currently known.&#8220; (ebd.)</p></blockquote>
<p>Schade. Aber vielleicht bietet sich ja hier eine Kombination aus dem PsychoTV in &#8222;Die Geschichte vom fernsehverrückten Frank&#8220; und irgendwelchen lebensenergiesaugenden Wesen an. Tatsächlich ist hier die Frage, wie denn das Fernsehen seine lebensverkürzende Wirkung entfalten kann. Statistische Zusammenhänge sind ja nunmal &#8211; trotz weit verbreiteter gegenteiliger Behauptungen &#8211; kein Beweis für einen direkten Wirkmechanismus. Gerade bei diesem Beispiel gibt es naheliegende Erklärungen: So korreliert Fernsehkonsum sicher mit dem Maß an Bewegung, der Ernährung, mit dem Gesundheitszustand einer Person. Diese Risikofaktoren werden ja schon im abstract mit dem Fernsehen förmlich gleichgestellt. Korrelation bedeutet nicht unbedingt Kausalität, sonst brächte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cum_hoc_ergo_propter_hoc#St.C3.B6rche.2C_Geburten_und_die_britische_K.C3.B6nigin">der Storch ja doch die Kinder</a>&#8230; Und selbst wenn da sich da irgendwo Kausalitäten verstecken, was ist dann Wirkung und was Ursache?  Die Macher der Studie geben an, dass lediglich der Zusammenhang zwischen Fernsehen und Lebenserwartung einzeln quantifiziert werden sollte. Das klingt natürlich viel langweiliger als &#8222;Fernsehen tötet&#8220;. Und damit fehlt vielleicht auch ein bisschen das Potential für einen tollen Aufmacher: <em>&#8222;Schock! Statistischer Zusammenhang zwischen TV-Konsum und Lebenserwartung quantifiziert&#8220;. Naja&#8230; </em></p>
<p>Die vollständige Studie ist nur gegen Gebühr abrufbar, aus egoistisch finanziellen Motiven selbst verwehrt habe. Sicher gibt&#8217;s da noch genauere Daten. Allerdings gilt erstmal Entwarnung: kein Hinweis auf einen  lebenssaugenden Psycho-Fernseher&#8230; sorry.</p>
<p>Die Macher der Studie sind sich dessen ganz bestimmt bewusst.</p>
<p>(Ich meine die werden doch nicht&#8230; die haben doch sicher&#8230;) ©</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/estampapier.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/estampapier.wordpress.com/57/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/estampapier.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/estampapier.wordpress.com/57/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/estampapier.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/estampapier.wordpress.com/57/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/estampapier.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/estampapier.wordpress.com/57/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/estampapier.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/estampapier.wordpress.com/57/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/estampapier.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/estampapier.wordpress.com/57/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/estampapier.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/estampapier.wordpress.com/57/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=estampapier.wordpress.com&amp;blog=28019772&amp;post=57&amp;subd=estampapier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Scienceblog vs. Bild</title>
		<link>http://estampapier.wordpress.com/2011/10/17/scienceblog-vs-bild/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 19:19:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>estampapier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Was verbindet einen (bisher) angesehenen Jenaer Wissenschaftler mit der Bild-Zeitung? Müssen wir alle sterben? Über wie viel statistische Interpretationskompetenz verfügen Bild-Autoren? Die Antworten darauf und die Erkenntnis wen Bild mit &#8222;Uns&#8220; eigentlich meint finden sich hier.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=estampapier.wordpress.com&amp;blog=28019772&amp;post=53&amp;subd=estampapier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was verbindet einen (bisher) angesehenen Jenaer Wissenschaftler mit der Bild-Zeitung?</p>
<p>Müssen wir alle sterben?</p>
<p>Über wie viel statistische Interpretationskompetenz verfügen Bild-Autoren?</p>
<p><span id="more-53"></span></p>
<p>Die Antworten darauf und die Erkenntnis wen Bild mit &#8222;Uns&#8220; eigentlich meint finden sich <a title="hier" href="http://www.der-postillon.com/2011/10/wahrscheinlichkeit-dass-satellit-rosat.html">hier</a>.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/estampapier.wordpress.com/53/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/estampapier.wordpress.com/53/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/estampapier.wordpress.com/53/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/estampapier.wordpress.com/53/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/estampapier.wordpress.com/53/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/estampapier.wordpress.com/53/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/estampapier.wordpress.com/53/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/estampapier.wordpress.com/53/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/estampapier.wordpress.com/53/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/estampapier.wordpress.com/53/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/estampapier.wordpress.com/53/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/estampapier.wordpress.com/53/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/estampapier.wordpress.com/53/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/estampapier.wordpress.com/53/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=estampapier.wordpress.com&amp;blog=28019772&amp;post=53&amp;subd=estampapier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Im Land der unerklärlichen Möglichkeiten</title>
		<link>http://estampapier.wordpress.com/2011/10/15/im-land-der-unerklarlichen-moglichkeiten/</link>
		<comments>http://estampapier.wordpress.com/2011/10/15/im-land-der-unerklarlichen-moglichkeiten/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 10:35:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>estampapier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Dinge sind wirklich schwer zu verstehen. Zu diesen Dingen gehört die Widersprüchlichkeit der Auffassungen und Menschen in den USA. Einerseits ein faszinierendes Land, mit einem einer Idee der Freiheit des Einzelnen, wie er nirgendwo sonst in der Welt so &#8230; <a href="http://estampapier.wordpress.com/2011/10/15/im-land-der-unerklarlichen-moglichkeiten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=estampapier.wordpress.com&amp;blog=28019772&amp;post=36&amp;subd=estampapier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Dinge sind wirklich schwer zu verstehen. Zu diesen Dingen gehört die Widersprüchlichkeit der Auffassungen und Menschen in den USA. Einerseits ein faszinierendes Land, mit einem einer Idee der Freiheit des Einzelnen, wie er nirgendwo sonst in der Welt so sehr betont wird. Andererseits gibt es absurdeste Beschränkungen eben dieser Freiheit.</p>
<p>Im Moment erlebt dieses Land nach dem göttlichen Segen der zu oft rechts abgebogenen <a title="Tea-Party-Bewegung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tea-Party-Bewegung">Tea-Party-Bewegung</a> eine weitere Protestwelle, die <a title="OccupyWallStreet" href="http://occupywallst.org/">OccupyWallStreet</a>  Bewegung. Und einige Botschaften ähneln sich sogar. Nur richten sie sich nicht primär gegen die – wie die Teepartei zu sagen pflegt &#8211; sozialistische Regierung. Vielmehr haben sie die großen Konzerne und Banken im Visier. Dabei wird – meines Erachtens völlig zu Recht &#8211; auch durchaus mal der Sinn und Nutzen des aktuellen Finanzmarktspekulationsgebahrens angezweifelt.</p>
<p>Jetzt ist die Medienlandschaft in den USA – nun ja – etwas speziell. Diesem Problem widmet sich bevorzugt die manchmal großartige Daily Show mit ihrem Moderator Jon Stewart. Auch für die Reaktion des Rechtsaußenmediums Fox gab eine <a title="geniale, entlarvende Dokumentation." href="http://www.thedailyshow.com/watch/wed-october-5-2011/parks-and-demonstration">geniale, entlarvende Zusammenstellung</a>. Hier wird sehr gut gezeigt, wie unterschiedlich  diese beiden Protestbewegungen durch den Sender Fox (auch bekannt unter dem Namen &#8222;The Evil&#8220;) bewertet werden. Dazu zwei Zitate aus den Fox News:<span id="more-36"></span></p>
<blockquote><p><em>&#8222;The average American taxpayer knows that at the end of the day they are gonna be on the hook for the trillions and trillions of dollars we are using to bail out these companies, some of whom have been irresponsible. And they are expressing their frustration which I think is quintessentially American.&#8220; </em></p>
<p>Sean Hannity (Fox-News)</p>
<p><em>&#8222;They hate corporations, they hate capitalism, and in the end they want statism over free market. So they really don&#8217;t like freedom.&#8220;  </em></p>
<p>Sean Hannity (Fox-News)</p></blockquote>
<p>Obwohl das erste Zitat sehr gut auch auf  OccupyWallStreet passen würde, handelt es sich hierbei um ein Zitat aus dem Jahr 2009&#8230; und bezieht sich auf die Tea-Party. Das zweite Zitat wiederrum hat die aktuellen Proteste im Visier. Wenn man genau hinschaut, erkennt man einen ganz feinen Unterschied in der Interpretation beider Bewegungen.</p>
<p>Hinzu kommt eine mediale Sprache, an die man sich nur schwer gewöhnen kann. Da werden ganze Bevölkerungsgruppen diffamiert und beschimpft. Da werden mit geradezu wegweisender Präzision historische Vergleiche abgesondert, meist ein Mischung aus Kommunismus und Nationalsozialismus. Das ist oft so ernstzunehmend wie einer dieser Comics aus der Zeit des kalten Krieges, in dem rotbefellte Kommunistengorillas mit Hakenkreuzmütze die Weltherrschaft erobern wollen. Ein Zitat light:</p>
<blockquote>
<p style="padding-left:30px;"><em>&#8222;All of those (Occupy Wall Street Protester&#8217;s) quotes could have been said in 1789 France before the French Revolution, or the Russian Revolution, or with only slight modification when the Nazis were coming to power. This is always the beginning of totalitarianism.&#8220;</em></p>
<p style="padding-left:30px;">Ann Coulter (Fox News), 2011 about Occupy Wall Street</p>
</blockquote>
<p>Alles drin: Nazis, Kommunisten sogar Verweise auf absolute Monarchien. Von der geschichtlichen Korrektheit her ist das in etwa auf dem Niveau einer Folge Xena. Wobei das den Xena-Machern doch Unrecht tut.</p>
<p>Es ist manchmal schwer zu verstehen, was ein so großer Sender wie Fox alles absondert. Da ist es ja schon fast nicht mehr verwunderlich, dass kritische Gedanken vor allem von Comedy-Formaten formuliert werden. Das geht soweit, dass ausgerechnet Leute, die Florida gerne mal als den Penis der USA darstellen (rein karthografisch-visuell natürlich), eine <a title="&quot;Rallye to Restore Sanity&quot;" href="http://www.rallytorestoresanity.com/">„Rallye to Restore Sanity“</a> aufziehen. Mit Millionenpublikum. Und es werden so grundlegende Dinge gesagt, die in Medien und vielmehr noch in der politischen Debatte, viel zu selten ihren Platz finden. Vernunft und Zurechnungsfähigkeit. Kritische Gedanken. Ausgerechnet hier. Mit Leuten, wie Stephen Colbert, der als menschgewordene US-Flagge auftritt. Merkwürdig.</p>
<p>Und wundervoll.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/estampapier.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/estampapier.wordpress.com/36/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/estampapier.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/estampapier.wordpress.com/36/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/estampapier.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/estampapier.wordpress.com/36/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/estampapier.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/estampapier.wordpress.com/36/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/estampapier.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/estampapier.wordpress.com/36/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/estampapier.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/estampapier.wordpress.com/36/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/estampapier.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/estampapier.wordpress.com/36/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=estampapier.wordpress.com&amp;blog=28019772&amp;post=36&amp;subd=estampapier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Welt, die Wirklichkeit und Anne Will</title>
		<link>http://estampapier.wordpress.com/2011/10/14/die-welt/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 18:03:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>estampapier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Welt ist irgendwie komplex. Also nicht Springers Welt, die ist eher einfach gestrickt, sondern die Welt™. Das ist jetzt auch nicht direkt eine Neuigkeit, kann aber manchmal trotzdem anstrengend sein. Vor allem als Fan einfacher kausaler Beziehungen hat man &#8230; <a href="http://estampapier.wordpress.com/2011/10/14/die-welt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=estampapier.wordpress.com&amp;blog=28019772&amp;post=30&amp;subd=estampapier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt ist irgendwie komplex. Also nicht Springers Welt, die ist eher einfach gestrickt, sondern die Welt™. Das ist jetzt auch nicht direkt eine Neuigkeit, kann aber manchmal trotzdem anstrengend sein. Vor allem als Fan einfacher kausaler Beziehungen hat man da schon mal zu leiden. Wenn es gar um gesellschaftliche Probleme geht, dann ist die Situation sogar noch undurchschaubarer. Es sei denn, man bedient sich des Apparats der Stereotypisierung und der Vorurteilsbildung. Evolutionär gesehen war das sicher ein ganz hervorragendes Mittel, schließlich ist es dem Überleben eher abträglich, wenn man noch überlegt, ob ein Tiger gefährlich sein könnte, während man von diesem bereits angeknabbert wird. Auch heute ist dieser Welt vereinfachende Wahrnehmungstrick unerlässlich.</p>
<p>Nun gibt es seit einer Weile natürlich Dinge wie Politik. Es gibt staatliche Systeme. Normen, Werte, Gesetze. Es gibt unzählige Tätigkeiten, in denen man reflektieren muss was man eigentlich wie tut und warum. Ein oft ziemlich anstrengender Denkprozess.</p>
<p>Die <a title="letztmittwöchliche Sendung" href="http://daserste.ndr.de/annewill/videos/annewill3171.html">letztmittwöchliche Sendung</a> &#8222;Anne Will&#8220; hat mit derartigen Vorgängen eher nichts zu tun. Zusammengefasst unter einem Titel, der wie die Betriebsversammlung schlechter Ideen wirkt, trafen hier doch einige interessante Perspektiven aufeinander. Besser gesagt, sie hätten aufeinandertreffen können, wenn sie sich denn irgendwo begegnet wären, statt mit ohrenbetäubender Lautstärke aneinander vorbeizurauschen.<span id="more-30"></span></p>
<p>Nun gehört es ja vielleicht nicht zum Konzept dieser Art von Sendungen so etwas wie eine Diskussion zu ermöglichen. Trotzdem ist es frustrierend zu sehen, wie diese Menschen quasi systembedingt aneinander vorbei reden. Viel zu schnell verhakt sich alles, verpufft alles Potential in wilden Geplänkeln. So eine kontroverse Diskussion ist natürlich anspruchsvoll und selbstverständlich sieht jeder seine Position als die einzig richtige an.</p>
<p>Aus der einen Will‘schen Flanke tönt es, türkische Gastarbeiter seien schon damals schlecht behandelt worden, das ständige Ausgegrenze hätte diese Menschen verbittert und das würde viele von den heutigen Problemen verursachen. Darauf wird von gegenüber ausgeworfen, dass könne doch nicht die Erklärung für die heutigen Integrationsprobleme sein, die doch viel mehr auf eine Antigesellschaftsstimmung zurück gehen würden. Darauf wird entgegnet, dass kopftuchtragende Frauen auch heute noch diskriminiert werden, z.B. bei einem Besuch in der Bank. Worauf wiederrum zurückgeschleudert wird, das sei doch Unsinn, schließlich gäbe es Stadtteile, in denen deutschstämmige Menschen die Minderheit bilden und ihrerseits diskriminiert würden (garniert mit bahnbrechenden Aussagen wie: „Schauen Sie doch mal in die Praxis“, „Ich gebe Ihnen mal ein Beispiel aus dem echten Leben“ oder „Ach Sie haben doch gar keine Lebenserfahrung“). Beweisführung abgeschlossen (und Schlüssel weggeworfen).</p>
<p>Man müsste nur das Thema ein wenig abändern: Person A findet, dass Rentner asozial sind, weil sie im Rentnervierteil in Halle (fiktives Beispiel <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  ) mehrfach angepöbelt wurde. Person B ist darüber ungehalten: Rentner seien überhaupt die besten und weisesten, schließlich grüßen in Bonn immer alle schön freundlich. Sie betont, dass Person A überhaupt keine Lebenserfahrung besitzt. Daraufhin erklärt Person A, dass Person B doch bitte mal in die wirklich reale Realitätswirklichkeit (also Halle/Saale) schauen soll.</p>
<p>Ein schöner Streit, den man noch schön mit Zündelei antreiben kann. Dabei schließen sich die Perspektiven noch nicht mal aus. Mehr noch: Sie funktionieren gleichzeitig. Komplex! Das macht es natürlich nicht einfacher und wohl auch nicht schöner. Aber es hülft ja nüscht (wie meine Oma manchmal zu sagen pflegte). Es kann eben auch sehr gut gleichzeitig zutreffen, dass man als deutschstämmige wie auch als Kind türkischer Einwanderer diskriminiert wird. Manchmal geht das ja vielleicht sogar Hand-in-Hand und verstärkt sich.</p>
<p>Aber natürlich geht es ja in so einer Sendung und auch sonst oft gar nicht darum irgendwas auseinanderzuklamüsern. Viel eher um Schuld. Irgendwer muss ja schließlich Schuld sein. Komplexität und die notwendige Differenzierung? Das wird da schnell zur Nebensache. Und da bietet es sich ja auch an die Schuldfrage möglichst mit Pauschalisierungen zu verbinden: „Die Türken integrieren sich nicht“ oder auch „Die Deutschen diskriminieren ständig“. Das Ganze wird dann oft von einem „naja, nicht alle“ oder „viele sind auch ganz nett“ begleitet (Wobei das Intro: „Ich hab nichts gegen Ausländer, aber…“ immer noch die sozusagen Exzellenz des Geistreichtums darstellt).</p>
<p>Dem Diskussionskonzept dieser ARD-Sendung scheint’s recht zu sein, es ist ja wohl gar nicht auf eine Diskussion im klassischen Sinne aus. Schon gar nicht an der Entstehung eines Gedankens, wie es Roger Willemsen mal so treffend beklagt hat. Alles was interessant werden könnte, ein Austausch, eine Verständigung wird durch das Konzept wirksam und nachhaltig eingestampft.</p>
<p>Eher noch wird gezündelt, mit tollen Einspielern angeheizt. Hier ein in gebrochenem deutsch pöbelnder Jugendlicher, da das Ergebnis einer sorgfältigen Recherche in der Quelle „Internet“. Ganz repräsentativ versteht sich. Einblicke in die Wirklichkeit wird das dann genannt. Und dann kann sich die Runde noch etwas mehr echauffieren. Und auch die mir eigentlich sympathische Moderatorin – macht’s genauso.</p>
<p>Schade, aber wenigstens gab’s trotz allem ein paar interessante Menschen und Meinungen zu sehen und so vielleicht ja doch ein paar kleine Einblicke in die Komplexität des Themas.</p>
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		<title>Konflikte sind unsere Freunde&#8230;</title>
		<link>http://estampapier.wordpress.com/2011/10/04/13/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 09:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>estampapier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Konflikte &#8211; so heißt es in diverser Fachliteratur – sind unsere Freunde. Sie seien so etwas wie das Medium, das unterschiedliche Positionen zu Tage bringt. Deshalb wäre ein Konflikt an sich auch total toll, würde Energien freisetzen und ganz ganz &#8230; <a href="http://estampapier.wordpress.com/2011/10/04/13/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=estampapier.wordpress.com&amp;blog=28019772&amp;post=13&amp;subd=estampapier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Konflikte &#8211; so heißt es in diverser Fachliteratur – sind unsere Freunde. Sie seien so etwas wie das Medium, das unterschiedliche Positionen zu Tage bringt. Deshalb wäre ein Konflikt an sich auch total toll, würde Energien freisetzen und ganz ganz viel Fortschritt bringen. Zumindest wenn er über Diskussionen ausgetragen wird. Das nennt sich dann konstruktiver Umgang. Konstruktiv ist demnach weder das unmittelbare „vor-die-Tür-gehen“ noch das Übertönen des Gegenübers mit einem Schalldruck jenseits von 100dB. Wikipedia erwähnt zu einer guten Diskussionen Worte wie „wechselseitiger Respekt“, darüber hinaus soll man gar „gegenteilige Argumente und Meinungen zuzulassen und genau zu prüfen, anstatt diese vorschnell zu verwerfen“. Und sowieso:„Ein guter Diskutant hört zu, lässt ausreden und ist konzentriert genug um auf das vom Gegenüber Gesagte einzugehen und seine eigenen Argumente sachlich darzustellen“. Im Idealfall ist er gelassen und höflich.“ (Quelle: Internet (hinten links))</p>
<p>Das klingt total vernünftig.<span id="more-13"></span></p>
<p>Es gibt unzählige Beispiele dafür, wie Konflikte irgendwie zu sinnvollen Dingen führen.</p>
<p>Nun sind Menschen natürlich keine wandelnden Lexika. Und jenseits des Diskussionsstils fließen irgendwie dann auch noch ganz andere Dinge in so eine Unterhaltung mit ein. Und an sich ist das ja auch gut, sonst wären Menschen ja auch keine Menschen sondern so lustige Diskursbots.</p>
<p>Aber!</p>
<p>Es kann so unerträglich anstrengend sein, wenn eine Diskussion so sehr nicht nach diesen Grundprinzipien verläuft. Und wenn das auch noch so früh im Verlauf (z.B. nach dem ersten Satz) passiert, dass man eigentlich auch direkt in der Mitte eben dieses ersten Satzes abbrechen und etwas sinnvolleres machen könnte (z.B. was in den Blog kritzeln)&#8230; &#8230;Nun ja. Da es sich nunmal nicht so zutrug, kam es anders [oder auch im Konjunktiv um den vollständig hypothetischen Gehalt des bisher und zukünftig Gesagten zu unterstreichen: Trüge es sich nicht so zu, würde es anders kommen]:</p>
<p>Man stelle sich folgende völlig hypothetische Situation vor:</p>
<p>Man geht [oder auch: "man günge"] eines sonnigen Morgens in eine dieser Sammelstationen für 0-6jährige, genannt Kita oder auch Kindergarten. Man hat einen Gedanken im Kopf, ein leidiges Problem (z.B. Mittagsschlaf) zu besprechen, bzw. genauer die Inkombatibilität eines Kindes in Bezug auf dieses Ritual (also den Mittagsschlaf). Und natürlich hätte das, wie alles in der Welt schon eine Vergangenheit.</p>
<p>Eigentlich würde man also nur eine vom Kind empfundene Drucksituation entschärfen wollen. Ein denkbares Beispiel wäre hier etwa der Zwang, beim Mittagsschlaf die Augen zu schließen (und der Anlass könnte in diesem Fall die Unzufriedenheit oder Angst des Kindes vor dieser Drucksituation sein, was vom Kind mit Tränen unterstrichen wird). Natürlich weinen Kinder immer mal wieder und aus den unterschiedlichsten Gründen, aber in diesem Moment verspürt man schone eine große Ernsthaftigkeit oder gar Panik beim Kind. Außerdem empfindet man ja vielleicht sogar den Zwang zum Augenschließen als eine Grenzüberschreitung, die sich weder mit dem sogenannten Bildungsplan, mit Kinderrechten noch allgemein irgendwie mit kindgerechtem Umgang vereinbaren lässt.</p>
<p>Aus diesem Grund wendet man sich nun also an das Personal der Einrichtung. Da bei diesem aber schon die erste Erwähnung ein verzogenes Gesicht und eine abwinkende Geste nach sich zieht, ist man irgendwie unzufrieden. Hat die Nachricht schon den Stellenwert erhalten, den man ihr gerne einräumen würde? Deshalb hakt man nach. Nun heißt es: „Das Problem gibt es nicht“. Darauf erwidert man: „Umso besser, wenn dieses Augenschließengezwinge nicht oder nicht mehr stattfindet, dann ist ja allen geholfen. Aber ein weinendes Kind hat das nunmal gesagt, deshalb ist es mir wichtig das zu klären und darum zu bitten, dass das auch wirklich nicht mehr stattfindet“.</p>
<p>Ab diesem Punkt nimmt das Gespräch einen interessanteren Verlauf, der gekürzt wiedergegeben wird (was den hypothetischen Charakter noch unterstreicht):</p>
<p style="padding-left:30px;">ErzieherIn (E): „Naja vielleicht hat er da auch mal irgendwas mitbekommen, was Sie da immer so diskutieren“.</p>
<p style="padding-left:30px;">Mutter/Vater (MV): „Wie bitte? Was meinen Sie?“</p>
<p style="padding-left:30px;">E: „Naja sie sind ja auch dagegen. Mittagsschlaf.“</p>
<p style="padding-left:30px;">MV: „Stimmt. Finde das furchtbar, diesen Mittagsschlafzwang. Ein überaltertes Überbleibsel, in diesem Fall aus der DDR. Find ich nicht gut. Und gute Argumente dafür gibt es auch nicht. Mittags<em>ruhe</em> ist aber ein ganz anderes Thema.“</p>
<p style="padding-left:30px;">E: „Steht aber im Konzept. Da kann man sein Kind ja auch woanders hinbringen“</p>
<p style="padding-left:30px;">MV: „Da steht aber nichts von Augenzumachzwang“</p>
<p style="padding-left:30px;">E: „Ach jetzt sein Sie doch nicht so Korinthenkackerisch“</p>
<p style="padding-left:30px;">MV: <em>verwirrt über diesen alternativen Weg der Gesprächsführung</em></p>
<p style="padding-left:30px;">„korithenkackererisch? Mir geht’s hier nur um die Angst meines Kindes“</p>
<p style="padding-left:30px;">E: „Sie sind ja eh dagegen. Müssen immer über alles diskutieren“</p>
<p style="padding-left:30px;">MV: „In diesem Fall geht’s nur um das Kind. Mittagsschlaf selbst würde ich auch gerne diskutieren, habe ich auch schon. Aber darum solls hier nicht gehen.“</p>
<p style="padding-left:30px;">E: „Sie haben Ihre Meinung und ich meine. Und das mit dem Mittagsschlaf klappt doch bei mir in der Gruppe“</p>
<p style="padding-left:30px;">MV: „Aber wenn das Kind doch weint“</p>
<p style="padding-left:30px;">E: „Das müssen Sie dann auch mal übergehen“</p>
<p style="padding-left:30px;">MV: „Ähm. Nein. Find ich irgendwie nicht so gut. Ich mag sowieso dieses ganze Mittagsschlafgebahren nicht“</p>
<p style="padding-left:30px;">E: „Ja Sie müssen gegen alles sein. Lesen sie das Konzept. Sie mit ihrem Unihintergrund können das ja gerne glauben. Wir machen hier unsere Aufgabe“</p>
<p style="padding-left:30px;">MV: <em>verwirrt über die neuerliche Wendung</em></p>
<p style="padding-left:30px;">„Was hat jetzt die Uni damit zu tun?“</p>
<p style="padding-left:30px;">E: „Sie haben Ihre Meinung und ich meine“.</p>
<p style="padding-left:30px;">MV: <em>ein erstes Gefühl von Verzweiflung macht sich breit</em></p>
<p style="padding-left:30px;">„Es ging mir nur um das Kind.“</p>
<p style="padding-left:30px;">E: „Es klappt ja alles Mittags. Er schläft doch.“</p>
<p style="padding-left:30px;">MV: „Aber er hat Angst davor, weint“</p>
<p style="padding-left:30px;">E: „Jetzt diskutieren Sie schon wieder. Das finde ich unverschämt. Und Sie unterbrechen mich ständig, sind respektlos. Neulich beim Elternabend schon. Da haben Sie ständig über dieses Thema geredet.“</p>
<p style="padding-left:30px;">MV: „Ist mir eben wichtig. Und ich bin sicher nicht respektlos, nur weil ich diskutiere.“</p>
<p style="padding-left:30px;">E: „Jetzt diskutieren Sie schon wieder. Ihre Art kann ich nicht ertragen. Nur weil Sie von der Uni kommen…“</p>
<p style="padding-left:30px;">MV: <em>wird langsam ungehalten, lauter, verwirrter und sowieso</em></p>
<p style="padding-left:30px;">„Werden Sie doch nicht so persönlich. Hier geht es doch um die Sache. Den Mittagsschlaf. Nein. Nochnichtmal das. Es geht um ein weinendes Kind.“</p>
<p style="padding-left:30px;">E: „Bei mir klappt der Mittagsschlaf immer. Das Kind schläft schnell ein“.</p>
<p style="padding-left:30px;">MV: „Aber es hat Angst davor! Und bekommt Panik!“</p>
<p style="padding-left:30px;">E: „Jetzt machen Sie&#8217;s schon wieder. Ich finde das unmöglich. Was werfen Sie mir eigentlich vor. Ich tue doch den Kindern nichts. Und überhaupt, ich habe nun wirklich einige Jahre länger mit Kindern zu tun, bin ja nun wirklich um einiges älter.“</p>
<p style="padding-left:30px;">MV: <em>moderate Pulserhöhung</em></p>
<p style="padding-left:30px;">„Was hat denn jetzt das Alter damit zu tun? Es geht doch um’s Kind. Ich weiß gar nicht, was die persönliches Dinge immer sollen. Das hat nichts damit zu tun. Finde ich im übrigen unprofessionell. Auch neulich beim Elternabend, als Sie mein Kind in die Diskussion gezogen haben, statt zu argumentieren. Völlig unprofessionell.“</p>
<p style="padding-left:30px;">E: „Das können Sie mir gerne sagen, wenn das Ihre Meinung ist. Besser als alles für sich zu behalten“</p>
<p style="padding-left:30px;">MV: „Tue ich ja gerade. Habe aber leider nicht den Eindruck, dass das irgendwas bringt. So wie keine Diskussion, egal über welches Thema, hier jemals was bringt.“</p>
<p style="padding-left:30px;">E: „Weil Sie aber auch immer diskutieren müssen. Überall einmischen“</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Eine zweite zum Personal zählende Person schreitet (wohl) schlichtend ein. Erklärt, es wäre der falsche Ort, die falsche Zeit und überhaupt gäb&#8217;s zuviel Arbeit und MV halte sie von eben jener ab.</em></p>
<p style="padding-left:30px;">MV: <em>sieht sich jetzt nicht direkt in der Schuld, schließlich gehören mind. zwei selbstständig aktiv Beteiligte zu einer Diskussion (vgl. Wikipedia)</em></p>
<p style="padding-left:30px;">„Ich wollte nur über mein Kind sprechen und dass es Angst vor dem Mittagsschlaf hat, weil es die Augen zumachen soll. Das gehört sehr wohl hier her. Die andere Diskussion sicher nicht, aber das ist ja nicht nur mein Anteil“</p>
<p style="padding-left:30px;">E: „Sie müssen aber immer diskutieren. Lesen Sie das Konzept. Außerdem klappt das alles bei Ihrem Sohn. Nur bei <em>einem</em> anderen Kind der Gruppe klappt das nicht. Das weint oft. Aber das schläft dann auch immer irgendwann, dann ist es gut.“</p>
<p style="padding-left:30px;">MV: <em>Findet nach wie vor nicht, dass die Tatsache, dass ein Kind zur Mittagszeit nach viel Geheule irgendwann einschläft, für sich genommen ein pädagogischer Erfolg ist. Beißt sich auf die Zunge, um nicht wieder von vorne zu &#8230; „diskutieren“</em></p>
<p style="padding-left:30px;">„Ich möchte darum bitten, mein Kind nicht mehr mit „Augenzumachen“ unter Druck zu setzen“</p>
<p style="padding-left:30px;">E: „Mache ich sowieso nicht. Nur am Anfang. Und dann vielleicht noch ein zweites Mal.“</p>
<p style="padding-left:30px;">MV: „Schlaf- oder Augenzumachzwang, das ist das Problem!“</p>
<p style="padding-left:30px;">E: „Jetzt fangen Sie schon wieder an…“</p>
<p>Ende des völlig fiktiven Transkripts. Natürlich ist das alles verkürzt und selektiv wiedergegeben (und obendrein natürlich völlig hypothetisch). Trotzdem, das Ergebnis ist hier: Keine Entwicklung, schlechte Stimmung, ein Elternteil, dass im Kindergarten nachhaltig verschissen hat und jetzt auch noch als Flurterrorist gilt, sowie (noch mehr) frustriertes Personal. Sicher hat das fiktive Elternteil nicht alles perfekt gemacht im Gespräch, ein Kommunikationsberater würde sicher einiges finden. Und doch: Das Gefühl gegen eine Mauer zu sprechen wäre hier sicher. Immer wenn das Elternteil ein vermeintlich gutes Argument hätte, würde das Gegenüber (E) die Diskussionebene wechseln und auf persönliche Kritik („Na Sie und ihr Kind, das sieht man ja schon…“) oder das Phrasenschwein („Sie haben Ihre Meinung…“) ausweichen. Guten Tag Frustration!</p>
<p>Bleibt nur die Hoffnung, dass trotzdem die Bitte oder besser Forderung auf den Augenzumachzwang zu verzichten irgendwie durchgedrungen ist. Das ist die Hoffnung. Und die stirbt ja bekanntlich zuletzt. Aber sie stirbt (©Malmsheimer). Auch in hypothetischen Szenarien.</p>
<p>Ein Konflikt, eine Diskussion scheint also leider nicht immer sowas Entwicklung oder Fortschritt zu bringen, geschweige denn mit Freude der Beteiligten über den gemeinsamen Austausch einherzugehen. Auch ein Grund, weshalb man sowas oft meidet. Aber was ist denn die Alternative? Ein wichtiges Thema nicht anzusprechen, um den Scheinfrieden zu wahren? Vielleicht immerhin besser als die Situation nachhaltig und kapital zu verscheren? Oder klappts mit besserer Gesprächsführung?</p>
<p>Ratlos… aber weiter prinzipiell an den Sinn von Diskussionen glaubend.</p>
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		<title>Alles in allem: Hallo Welt</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 21:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>estampapier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dies soll ein Versuch sein. Lang erdacht und kein bisschen geplant. Aber trotzdem da. Ich weiß auch noch nicht worum&#8217;s sich hier handelt. Vielleicht ein wenig um&#8217;s Denken, eventuell etwas Weltenwandel©°, eventuell auch Wissenschaft, Gesellschaft, Lernen, Leben, vielleicht sogar Wahrheit™. &#8230; <a href="http://estampapier.wordpress.com/2011/09/30/hello-world/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=estampapier.wordpress.com&amp;blog=28019772&amp;post=1&amp;subd=estampapier&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies soll ein Versuch sein. Lang erdacht und kein bisschen geplant. Aber trotzdem da. Ich weiß auch noch nicht worum&#8217;s sich hier handelt. Vielleicht ein wenig um&#8217;s Denken, eventuell etwas Weltenwandel©°, eventuell auch Wissenschaft, Gesellschaft, Lernen, Leben, vielleicht sogar Wahrheit™. Und um&#8217;s nicht zu vergessen: sarkastisches Rumgespinne. Alles in allem gibt&#8217;s etwas zu tun, zu lesen, zu denken und vielleicht liest, denkt oder tut ja sogar jemand mit. Mal sehen was entsteht&#8230;</p>
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